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Heilbronner Einblicke 2008
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Ringlokschuppen und Drehscheibe
Oliver Sauer vom Süddeutschen Eisenbahnmuseum Heilbronn-Böckingen führte zwei Gruppen zur Drehscheibe und Ringlokschuppen.
Der 1893 erstellte Schuppen wurde über die Jahrzehnte mehrfach erweitert und 1944 in Teilen zerstört. Es ist das älteste derartige Gebäude in Württemberg.
Der so genannte Ringlokschuppen ist das wohl letzte Zeugnis der Bau- und Organisationsweise der württembergischen Staatsbahn, auch die Umbauten von 1925 und der Einbau der Einheitsdrehscheibe 1942 sind ein Stück süddeutscher Eisenbahngeschichte. |  |
Der 1893 erbaute Ringlokschuppen mit seiner 1942 erneuterten Drehscheibe
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Seit 1998 unterhält der Verein Süddeutsches Eisenbahnmuseum Heilbronn-Böckingen die denkmalgeschütze Anlage des ehemaligen Bahnbetriebswerks.
Nachdem Heilbronn 1848 noch Endpunkt der württembergischen Nordbahn war, entwickelte sich das Bahnnetz zwischen Baden, Hessen und Württemberg in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stürmisch: 1864 konnte man auf Schienen schon bis Schwäbisch Hall fahren, 1869 erreichten die Ingenieure der Bahn Möckmühl und arbeiteten sich im Neckartal in Richtung Heidelberg voran, 1878 wurde die Strecke von Heilbronn nach Eppingen eröffnet.
Zwischen Heilbronn und Böckingen bildete sich so ein Eisenbahndreieck, dessen Knotenpunkt der Rangierbahnhof und die Maschineninspektion der königlich württembergischen Eisenbahn war.
Durch Sichtziegel ausgefachte Eisenfachwerkkonstruktionen waren das stilistische Mittel der Bahn.
Quelle: u.a. Stadt Heilbronn - GIS |  |
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Südbahnhof
Roland Rösch, der 2003 unter dem Titel "Die Eisenbahn im Heilbronner Süden" die Geschichte des Heilbronner Südbahnhofs publiziert hat, führte vor Ort. Dabei ließ er die interessante Entwicklung des 1900 in Betrieb genommenen Bahnhofs wieder aufleben: von der Baugeschichte über die wirtschaftliche Bedeutung für das Südviertel und die dort ansässigen Firmen bis zur Einstellung des Bahnbetriebs und der weiteren Verwendung des Geländes. |  |
Diesellok vor dem Bahnhofsgebädue
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Auf dem Südbahnhof trafen z. B. auch die Sonderzüge der Zirkusunternehmen ein, die in Heilbronn auf der Theresienwiese gastierten. Zuckerrübentransporte aus dem Bottwartal gingen über den Südbahnhof zur Zuckerfabrik. Knorr, Flammer oder Taxis sind allseits bekannte Anschließer gewesen.
Für die Arbeiterschaft aus dem Schozachtal war die Bahn eine wichtiges Verkehrsmittel.
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Zug mit Zirkuswagen im Südbahnhof
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Haltepunkt Böckingen
Am 19. Oktober 1901 konnte der Haltepunkt Böckingen eröffnet werden. Ein "richtiger Bahnhof" blieb den Böckingern verwehrt. 1971 stellte die Bahn den Halt von Personenzügen in Böckingen ein. |  |
Das Bahnhofsgebäude in den 1950er Jahren
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Das Bahnhofsgebäude heute
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Erster Heilbronner Bahnhof |  |
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Alter und neuer Hauptbahnhof |  |
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Rangierbahnhof |  |
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Wagenwaschanlage der Deutschen Bahn AG |  |
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