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Häufig gestellte Fragen
Der Kiliansturm - das erste bedeutende Bauwerk der Renaissance nördlich der Alpen?
Wahrzeichen Heilbronns ist vor allen anderen Bauwerken der Turm der Kilianskirche; er gilt weithin als einzigartig – "eines der originellsten Werke der Frührenaissance in Deutschland" (Thieme / Becker). Man hat ihn vielfach auch den ersten Renaissanceturm nördlich der Alpen genannt.
Erbaut wurde der Turm 1507–1529 durch den aus Weinsberg stammenden Baumeister Hans Schweiner, nachdem der Turmstumpf des ursprünglich geplanten Westturm-Paares baufällig geworden war. Schweiner schuf zunächst einen neuen Unterbau, der den einzelnen Westturm tragen konnte, und errichtete darauf einen in mehrere Stufen gegliederten achteckigen Turm. Während der Unterbau des Turmes noch gotische Formen zeigt, muss der Oberbau zu seiner Zeit absolut modern, wenn nicht gar revolutionär gewirkt haben.
Neu war nicht nur der oktogonale Grundriss; neu waren die Säulengliederung und der Figurenschmuck, und neu war auch die Bekrönung des Turms durch eine Statue, die einen gewappneten Bürger darstellt. Dieser Steinerne Mann - "Männle" nennt ihn der Heilbronner Volksmund liebevoll - ist 2,35 m groß und steht in einer Höhe von 60 m über dem Marktplatz der Stadt.
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Aktuell zu diesem Thema: Der Kiliansturm. Turm der Türme in Heilbronn Hg. von Christhard Schrenk. Beiträge von Simone Farys, Marc Gundel, Karl Halbauer, Uwe Jacobi, Norbert Jung, Albert Kieferle, Peter Lipp, Andreas Pfeiffer und Christhard Schrenk Mit Bildessays von Roland Schweizer und Luftbildaufnahmen von Jutta Schwab Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn 47 Stadtarchiv Heilbronn 2005 25 EUR ISBN 978-3-928990-94-3 |
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Der Turm im Jahr 2003.
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