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Riesenflugzeuge
Einige Heilbronner waren beteiligt, als kurz vor dem Ersten Weltkrieg die Idee für ein Großflugzeug entstand: Hellmuth Hirth wollte mit einem solchen Flugzeug als Erster den Atlantik überqueren, doch der beginnende Krieg setzte das Projekt unter militärische Vorzeichen.
Von industrieller Seite aus gehörte sein Vater Albert Hirth zum Konsortium (zu dem u.a. auch Graf Zeppelin gehörte). Für die Konstruktion des Flugzeuges konnte man den aus Heilbronn stammenden Flugzeug-Professor Wilhelm Maybach und sein Sohn Karl als Motorenkonstrukteure beteiligt.
In Staaken bei Berlin wurde eine Firma gegründet, die unter Baumanns Leitung mehrere "Riesenflugzeuge" entwickelte; sie hatten teilweise eine Flügelspannweite von mehr als 40 Metern! Die "Staaken R VI" wurde schließlich in Kleinserie gebaut und kam in den letzten Monaten des Krieges als Bombenflugzeug zum Einsatz. |
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Das Riesenflugzeug Staaken R VI 25/16, von dem eine kleine Serie von 18 Maschinen gebaut wurde. Es war 17,7 m lang und hatte eine Spannweite von 33, 36 m.
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Modell einer Staaken R VI im Maßstab 1:72 in der Ausstellung des Stadtarchivs Heilbronn.
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